Reiseerfahrungen und Tipps

Reisefacts:

  • 6 Monate Reisezeit
  • 14.000 gefahrene Kilometer
  • 5,9 t CO2 (ausgeglichen bei MyClimate)
  • 7 Länder in Südwesteuropa besucht (D, A, CH, F, ES, P, AD)
  • Lieblingslied auf der Reise: Let’s go surfing (The Drums)

Welche Erfahrungen haben wir gemacht und welche Tipps können wir euch für eine längere Reise im Camper mit auf den Weg geben?

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Unsere Tipps:

  • Haltet unbedingt die offiziellen sowie auch die inoffiziellen Camper-Regeln ein und hinterlasst Plätze sauber und aufgeräumt, damit auch andere wiederkommen dürfen. Nehmt euren Müll mit und verstopft damit keine öffentlichen Mülleimer und respektiert, dass ihr bei Übernachtungsplätzen eben übernachten aber nicht campen dürft.
  • Plant Geld für unvorhergesehene Ereignisse ein (z.B. Werkstattbesuche).
  • Es hilft sehr, ein paar Worte in der jeweiligen Landessprache sprechen zu können. Und so eine Camper-Fahrt eignet sich super, um Vokabeln zu lernen.
  • Überlegt euch ein gut durchdachtes Packsystem im Camper, damit ihr euch nicht wie in einem schlechten Tetris-Spiel vorkommt. Weniger ist mehr!
  • Eine grobe Reiseroute hilft für die Orientierung, es sollte aber unbedingt genügend Raum für Flexibilität sein.
  • Plant eure Aufenthalte in der Hauptsaison unbedingt rechtzeitig. Auch die Campingplätze waren in der Hauptsaison auf mehrere Wochen ausgebucht.
  • Fortbewegungsmittel an Bord helfen sehr, da nicht überall Leihräder oder ähnliches zur Verfügung stehen. Wir hatten Longboards dabei, würden beim nächsten Mal aber Fahrräder mitnehmen.
  • Macht euch im Vorhinein ein paar Gedanken, was ihr an Regentagen machen wollt. Das hilft dabei, diese gut zu überstehen.
  • Wenn ihr einen längeren Auslandsaufenthalt plant und Internet benötigt, können wir euch den lokalen Datentarif empfehlen. In Südwesteuropa war das ein Garant für gutes und günstiges Internet unterwegs.
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Unsere Erfahrungen:

  • Campen ist leider weniger entspannt und frei, als es das mal war. Das liegt zum einen an der stetig zunehmenden Zahl von Campenden aber verständlicherweise auch am Verhalten schlechter Vorbilder unter ihnen. Wir haben einen restriktiven Umgang mit dem Thema erlebt.
  • Je größer der Camper, mit desto mehr Einschränkungen müsst ihr rechnen. Natürlich wird es mit jedem Meter Zusatzlänge schwieriger mit den Parkplätzen. 😉
  • Für uns waren Campingplätze im Hinblick auf Sicherheit und das Willkommensgefühl oft die erste Wahl. Auch private Stellplätze z.B. auf Bauernhöfen können wir sehr empfehlen.
  • Wer einen Van hat, lässt am besten die Autobahn links liegen. Und auch so ein Transporter ist Pass-tauglicher, als man denkt.
  • Europa hat eine Menge Tolles zu bieten, dafür ist es nicht notwendig an’s andere Ende der Welt zu fliegen. Es gibt so viel in direkterer Nähe zu entdecken.
  • Eine Camper-Reise sollte unbedingt Freiheit und Spontanität ermöglichen und nicht durchgetaktet sein. Es ist ein Privileg, mit dem Van einfach dort bleiben zu können, wo es schön ist.
  • Wir waren persönlich von Portugal etwas enttäuscht, da es nur wenig Campingplätze bietet, von denen das Meer fußläufig erreichbar ist. Wer nicht jedes Mal mit dem Camper zum Strand fahren will, sollte darauf vorbereitet sein.