Umbau-Erfahrungen

Was hätten wir gern vorher gewusst, was würden wir wieder so machen und von welchen Erfahrungen könnt ihr profitieren?

  • Trotz umfangreicher Planung hat unser Umbau länger gedauert, als geplant (z.T. auch COVID-bedingt, da im Lockdown selbst die Baumärkte geschlossen waren)
  • Obwohl wir uns viel über Videos, Blogs und Bücher informiert haben, gab es in der Regel keine Anleitung für unseren konkreten Fall. Erfinderisch sein hilft hier sehr!
  • Wählt euren Umbau-Platz mit Bedacht. Er sollte nicht nur möglichst witterungsfest sowie für die Umbau-Dauer verfügbar sein, sondern auch Raum für vorbereitende Arbeiten außerhalb des Campers bieten.
  • Aufgrund diverser globaler Krisen ist so manches Einbauteil nur mit langer Vorlaufzeit (z.T. sechs Monate Lieferzeit) verfügbar. Kümmert euch daher rechtzeitig um für euch wichtige Artikel, damit es möglichst nicht zum Bau-Stopp kommt.
  • Durch die Beschaffenheit des Transporter-Innenraums ist viel Tüftelarbeit nötig, um zu zielführenden Lösungen zu kommen (es gibt z.B. kaum gerade Flächen, an denen etwas befestigt werden kann).
  • Im Camper ist Kleben überraschenderweise eine sehr stabile und feste Bauteilverbindung.
  • Bei grundlegenden Fahrzeug-Veränderungen gibt es leider kaum jemanden, der zu einer Auskunft bereit ist. Sichert euch hier unbedingt soweit ab, wie es nötig ist.
  • Plant Umbau-Pausen ein und fahrt auch mit dem halbfertigen Camper schonmal los ins Mikro-Abenteuer. Das haben wir nicht getan und würden es nicht wieder so machen.
  • Nutzt alle Werkzeug-Dealer, die ihr kennt und leiht euch, was geht. Ihr braucht viel und auch sehr spezielles Werkzeug, das kann schnell teuer werden.
  • Wir hatten teilweise einen Plan B für den Fall, dass wir vom Bauen genug haben (z.B. einen fertigen Küchenblock zukaufen), haben uns am Ende aber doch immer freiwillig fürs Selbermachen entschieden.

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