Tag 49 – Unser Solarsystem geht sonnenbaden

Wie im Physikunterricht gelernt: erstmal den Aufbau testen, bevor er eingebaut wird

Die Sonne lässt sich endlich wieder blicken. Das nutzen wir und verschalten den Solaraufbau auf dem Rasen, um zu testen, ob unsere LiFePo-Batterie auch ordentlich geladen wird. Die App zeigt an, dass es funktioniert. Allerdings ist der Ladestrom aufgrund der Reihenschaltung abhängiger von Winkel und Verschattung als wir das vermutet hätten. Über den Tag kann sich der Ladestrom aber sehen lassen, sodass wir uns damit eine Autarkie erlauben können sollten.

Nachdem wir alle Leerrohre verlegt haben, können wir nun auch die hintere Bodenplatte verschrauben. Danach bohren wir ein Loch für die Landstromdose in die Karosse, bauen einen Holzrahmen, der sie von innen in der richtigen Position hält und sägen ihn so zurecht, dass er sich genau um die Form der Ladedose fügt. Den Ausschnitt versorgen wir mit Rostschutz und lassen ihn erstmal trocknen, bevor es weiter geht.

Nach einer Pause und einem Kaffee bei Mike bauen wir die Landstromdose ein und verschrauben sie. Zuletzt wird es Zeit, das Fahrzeug wieder wetterfest zu machen, es soll heute Abend anfangen zu regnen und die nächsten acht Tage nicht mehr aufhören, hurra. Was ist eigentlich dieses Jahr mit dem Wetter los?!? Nach einer ersten Wasserprüfung durch einen ordentlich Schauer werfen wir im Dunkeln noch einen Blick ins Fahrzeug und stellen fest, dass das Wasser beim Lüftungsgitter der Toilette tatsächlich einen Weg ins Fahrzeug findet. Zum Glück haben wir noch Plane übrig, die uns die Nacht ruhig schlafen lässt.

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