Tag 48 – Willkommen im Holm

Am Morgen setzen wir das Dachfenster vorne schon mal ein. Wir warten noch auf das Befestigungskit, aber für morgen ist Regen angesagt und durch das große Loch im Dach würde einiges an Wasser in den Innenraum gelangen. Sicherheitshalber dichten wir das ganze von außen mit einer Plane ab, damit wirklich kein Wasser eindringt.

Danach sägen wir mit der Lochsäge ein Loch für den Wasserablauf in der Küche, wo der Abwasserschlauch in den Abwassertank geführt werden soll. Das gleiche machen wir in der Dusche. Wir haben vorher ausgemessen, dass wir an dieser Stelle eigentlich direkt unter dem Fahrzeug heraus kommen sollten. Leider ist dies nicht der Fall. Nachdem das Bohren ungewöhnlich schwer geht, schauen wir uns an, wo das Loch erstanden ist. Willkommen im Holm! So wird das definitiv nichts, hier können wir unmöglich einen Schlauch entlang führen. Wir überlegen, messen nochmal und kommen dann zu dem Entschluss, dass die Abflussöffnung der Duschwanne versetzt werden muss. Hierfür hoffen wir auf den Schlosser nebenan.

Hier ist definitiv kein Platz für den gesamten Duschabfluss, der Unterbodenholm ist im Weg

Anschließend planen wir die Position der Solarplattenhalter auf dem Dach. Wir haben noch genau so viel Platz zwischen den vielen Fenstern, dass wir eine Platte längs und die zweite Platte quer verbauen können. Dank Wastl bekommen wir die perfekt passenden Ausgleichsstücke für die Sicken gedruckt, damit sich unter den Solarplattenhalterungen kein Wind fangen kann.

Weiter geht’s mit der Küche. Wir dübeln die Einzelteile der Küchenschubladen zusammen und stellen dabei fest, dass bei zwei Fronten wohl der Zollstock zu kurz war. Also sägen wir sie nochmal neu, zum Glück haben wir noch genug Holz übrig. Dann ist es Zeit für eine Kaffeepause in der Sonne, die sich auch unsere kleine Bauaufsicht nicht entgehen lässt.

Sonne tanken und entspannen

Nachdem wir genügend aufgetankt haben, dämmen wir um das hintere Fenster und verlegen die Wasserrohre für Küche und Dusche unter der Bodenplatte. Damit die Leitungen nicht abknicken, bohren wir Durchlässe an geeigneten Stellen. Mit den Aussparungen für die Radkästen, Leitungen und den Flansch der Standheizung sieht unsere Bodenplatte inzwischen fast aus wie ein Schweizer Käse.

So sieht die einbaufertige Bodenplatte am Ende aus

Da sie nun endlich fertig bearbeitet ist, die Leitungen darunter liegen und alles passt, verschrauben wir vor dem Feierabend noch die vordere Bodenplatte. Nach unzähligem Rein- und Raustragen ist sie nun endlich fest.

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