
Bevor wir das hintere Dachfenster final einbauen können, muss zunächst der Spriegel wieder eingesetzt werden. Wir haben uns guten Karosseriekleber besorgt, um den Spriegel am Transporterdach mit der Karosserie zu verbinden. Die aufgebohrten Schweißpunkte an der Dachseite verbinden wir mit Poppnieten, um die ursprüngliche Steifigkeit wieder vollständig herzustellen. Das Ergebnis ist super, der Holm und das Dach halten, als wäre nichts gewesen.
Anschließend sägen wir die Rahmen für beide Dachfenster und tüfteln sie uns zurecht. Sie müssen parabelförmig gehobelt werden, um das gebogene Dach ausgleichen und sitzen so dicht an der Spriegelnut, dass wir zusätzlich über die Länge eine Ecke raus sägen müssen. Da ist eine gute und vor allem stabile Lösung gefragt, dank Hobel, Tischkreissäge und Stichsäge bekommen wir das aber hin und haben am Ende zwei gut passende Fensterrahmen. Den hinteren davon kleben wir gleich an, damit wir morgen das Fenster einsetzen können. Für den vorderen reichen die Schraubzwingen leider nicht.

Wir nutzen die Zeit für eine kurze Kaffeepause in der Sonne, bei der auch unsere kleine Bauaufsicht dabei ist und vergeblich versucht, ein Stück vom regionalen Baumkuchen zu erhaschen.
Nachmittags sägen wir die Dübellöcher für alle Küchenteile an die richtigen Positionen. Allerdings fehlen uns noch die passenden Holzdübel, also ab auf die Einkaufsliste damit. Danach suchen wir noch unseren Duschabfluss. Wir sind beide sicher, dass wir ihn schon gesehen haben, aber wann und wo ist eine gute Frage. Bei so vielen Paketen und Kisten musste uns das früher oder später wohl passieren. Wo ist der bloß hin? 👀