Tag 36 – Überall Sika

Während ich diesen Beitrag schreibe, hoffe ich inständig, dass ich meine Hände oft genug gewaschen habe und sich nun kein weißes oder schwarzes Sikaflex mehr auf die Tastatur überträgt. Unsere Hände sehen aus als hätten sie Kuhflecken, dabei wollten wir nur den Rahmen für die Dachhaube ankleben. Das Sika sollte dazu dienen, die kleinen Unebenheiten in den Dachsicken auszugleichen, aber wir haben es wohl etwas zu gut gemeint und uns ordentlich damit vollgesaut. Eigentlich sind wir dem Industriekleber dankbar, denn er würde wirklich einen Elefanten aushalten und ohne diesen Klebstoff wären wir wohl schon verzweifelt, doch für heute haben wir genug davon. Unsere Bauaufsicht ist die einzige, die es ganz entspannt sieht. Vielleicht auch, weil wir ihr jetzt ein wenig ähnlich sehen. 😉

Weil wir nun schon dabei waren, haben wir gleich alle Seitenfenster mit einer dünnen Sika-Fuge angeklebt, damit die Dichtmasse bei Hitze nicht unter dem Rahmen hervor tropft (ein wertvoller Tipp anderer Selbstausbauer). Wenn sowohl die Karosse als auch der Rahmen neben der Fuge abgeklebt sind und Spüle zum Verstreichen des Sika verwendet wird, geht das ziemlich gut.

Danach war der Rest des sichtbaren Bodenblechs an der Reihe und ist nun unter der Dämmung verschwunden. Parallel haben wir uns eine gute Position für die Standheizung überlegt und Alex hat ein Loch für den Flansch in den Fahrzeugboden neben den linken Radkasten gesägt. Beim nächsten Mal würden wir das ganz zu Anfang machen, dann kann das Loch einfach von oben gesägt werden und keiner bekommt die fiesen heißen Metallspäne ins Gesicht.

Passt! Der Flansch verschwindet wie geplant im dafür ausgesägten Loch in der Bodenplatte.

Mit Benno’s tatkräftiger Hilfe haben wir dann zum Abschluss noch die Bodenplatten ins Fahrzeug gelegt. Ein bisschen müssen wir an den Radkästen und an der Plattenfuge noch nachsägen, damit es auch ohne Hebelbewegung passt, aber das heben wir uns für morgen auf und sind zufrieden für heute.

Hinterlasse einen Kommentar