Tag 34 – In(nen)Farbe

Nachdem die Badwände nun passend zugesägt sind, können sie ihre endgültige Farbe erhalten. Dazu wollen wir heute die Innenseite mit Bootslack, streichen damit später kein Wasser mehr in das Holz eindringen kann. Viele Selbstbauer arbeiten für ein wasserdichtes Bad mit Metallfolie, PVC oder dünnen Plastikplatten auf den Wänden, das war uns allerdings zu wenig natürlich. Nach einigen Recherchen fanden wir uns bestätigt, dass Bootslack hier ebenfalls funktioniert und haben uns einen Hersteller gesucht, der die Umweltverträglichkeit seiner Farbe versichert. Damit haben wir nun sowohl für uns als auch die Umwelt ein besseres Gewissen. Nachdem wir den Tisch und unser Material vorbereitet haben und die erste Platte aus der Garage tragen und auf den Tisch legen wollen, macht uns allerdings unsere kleine vierbeinige Bauaufsicht erstmal einen Strich durch die Rechnung.

Die Decke war eigentlich als Schutz der Badwand vor Kratzern gedacht, aber sie sieht wirklich zu einladend aus

Wir haben uns für den Innenraum des Campers helle, warme Farbtöne ausgesucht, die möglichst viel des einfallenden Lichts wiedergeben. Die Wandfarbe soll ein warmes Gelbgrau bekommen, das sich sowohl im vorderen Teil des Campers als auch im Bad wiederfindet. Da wir im Bettbereich jeden Zentimeter Platz nutzen möchten, werden wir hier beiges Filz direkt auf die Dämmung kleben, das von den wenigen zur Verfügung stehenden Filzfarben am ehesten zum Rest des Raumes passt.

Die Außenwände vom Bad werden zur Raumseite hin schon mit der Wandfarbe gestrichen, sodass sie nun einbaufertig sind. Danach bleibt noch Zeit für eine kurze Materialprobe des Filzes, das wir im Bereich des Bettes zur Wandverkleidung nutzen möchten. Der erste Eindruck passt.

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