Tag 25 – Freiheit für uns beide

Wieder ein Fenster mehr, dass aus dem Transporter auch von außen langsam einen Camper macht

Laut Wetterbericht ist heute der letzte regenfreie Tag für die nächsten zwei (!) Wochen. Wir hoffen, dass das nicht stimmt und überlegen, was wir unbedingt noch außen am Camper tun müssen, um notfalls die nächsten zwei Wochen im Innenraum weitermachen zu können.

Zunächst dichten wir das Schiebetürfenster ein, von dessen Konstruktion und Wertigkeit wir beide begeistert sind, damit hier schonmal kein potenzielles Regeneintrittsloch mehr besteht. An der Gegenseite kleben wir den Rahmen von innen an das Ausschnittloch und dichten alles mit Plane ab, damit auch hier kein Wasser in den Innenraum laufen kann.

Damit wir im hinteren Teil des Innenraums sowohl die Wasser- als auch die Stromversorgung planen können, müssen wir unbedingt wissen, in welcher Position der Abwassertank unter dem Fahrzeug verbaut wird. Das ist ganz schön knifflig und leider nicht eindeutig, da er von der Konstruktion her sowohl hinter der Vorderachse als auch über der Hinterachse verbaut werden könnte. Wir entscheiden uns für letzteres, damit die Hinterachse gleichzeitig auch einen Stoßschutz für den Tank darstellt und dieser nicht bei der ersten größeren Bodenwelle gleich reißt. Dazu muss das Reserverad abgelassen werden und der Tank über die Hinterachse gehoben werden, ohne dabei die Bremsschläuche abzureißen, die sich dem ganzen in den Weg stellen. Auch ein paar Winkel müssen hoch gebogen werden, damit der Tank nicht daran aufreißt. Wir liegen beide unter dem Fahrzeug (zum Glück ist hier etwas Platz), diskutieren, probieren und haben am Ende den Tank in der Position, die wir als richtig annehmen. Diese Platzierung übertragen wir so gut es geht in den Innenraum, damit wir die weiteren Komponenten wie z.B. die Standheizung hier um den Tank herum planen können.

Irgendwo hier muss der Tank wohl hin…

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