
Das Putzen geht in die zweite Runde, schließlich wollen wir, dass wirklich alles schön sauber ist und wir dem Rost keine Angriffspunkte bieten. Wir entfernen alle Unterbodenstopfen, spülen die Holme durch, pusten sie wieder trocken und wischen so gut es geht hinterher. Trotz der Warnhinweise im Vorfeld holen wir uns natürlich auch die ersten Schnitte von der Karosse, diese Metallkanten sind wirklich gefährlich scharf und unsere Hände sehen abends aus, als hätten wir mit den Pflegekatzen von Wastl und Berit gespielt.
Auch die Trittstufe hinten wird abgebaut, damit wir darunter sauber machen können. Wir stellen fest, dass sich selbst hier ziemlich große Schrauben unbehelligt verstecken konnten. Jetzt sollte wirklich nichts mehr klappern.
Wir reparieren die Seitenbegrenzungsleuchten, die zum Teil defekt waren. Alex prüft den Kabelbaum hinten und repariert das Türschloss vorerst, wir werden wohl ein paar neue Kabel brauchen, damit wir nicht auf unserer Reise mit dem Heckschloss zu kämpfen haben.
Ergebnis: jetzt ist wirklich aller Dreck raus und alle Lampen wieder an
Leider haben wir heute auch das erste Todesopfer zu beklagen. Ein Spatz wollte beim Toben mit seinen Vogelfreunden durch das geschlossene Beifahrerfenster fliegen und hat die Aktion trotz Reanimationsversuch leider nicht überlebt. Wir haben uns tausendmal entschuldigt, ihn ordentlich begraben und sein Grab mit einer Hortensie und einem Kreuz geschmückt. Am nächsten Morgen hatte er bereits Besuch von seinen Kumpels.